Kostenallokationssoftware als Kernbaustein im Finanzbetrieb
Mehr als 200 Verteilungsschritte pro Abschluss lassen sich mit der Plattform strukturiert, dokumentiert und reproduzierbar abbilden.
Spezialisierter Baustein im Finanz-Stack
Spezialisierter Baustein im Finanz-Stack
Die Kostenallokationsplattform von Rosquive ergänzt bestehende Buchhaltungs- und ERP-Systeme um einen spezialisierten Baustein für Umlagen, interne Leistungsverrechnungen und Kostenpools. Statt komplexe Verteilungslogik in Tabellen oder schwer zugänglichen Systemmodulen zu verstecken, bündelt die Lösung Regeln, Treiber und Szenarien an einem Ort. Finanzteams behalten damit die Hoheit über ihre Verteilmodelle, während die Engine Berechnung und Protokollierung übernimmt. Ergebnis sind prüfbare Zahlen, die sich direkt in Abschlussprozesse einfügen und Diskussionen über Datenherkunft deutlich reduzieren.
Regelwerk für komplexe Verteilungen
Regelwerk für komplexe Verteilungen
Automatisierte Abläufe für Abschlüsse
Automatisierte Abläufe für Abschlüsse
Entwickelt aus Sicht der Finanzpraxis
Entwickelt aus Sicht der Finanzpraxis
Die Plattform wurde gemeinsam mit Finanz- und Controllingteams entwickelt, die zwischen operativem Druck und Prüfungsanforderungen stehen. Im Fokus stehen klare Oberflächen, sinnvolle Standardberichte und eine Datenstruktur, die sowohl Management als auch Revision überzeugt. Rosquive fügt sich in bestehende Systemlandschaften ein, statt sie zu ersetzen, und orientiert sich an realen Engpässen im Monats- und Quartalsabschluss. So entsteht ein Werkzeug, das den Alltag entlastet, ohne die Komplexität der Organisation zu unterschätzen.
Kernmodule der Kostenallokationsplattform
Modularer Aufbau ermöglicht es, genau die Funktionen zu nutzen, die für den eigenen Kostenallokationsprozess relevant sind, ohne auf Transparenz und Governance zu verzichten.
Regelbasierte Allokationsengine für komplexe Umlagen
Zentrale Verwaltung von Allokationstreibern
Flexible Kostenpools und Mehrstufenmodelle
Kostenpools bündeln Aufwände, bevor sie in Zielobjekte verteilt werden. Die Plattform unterstützt verschiedene Pooltypen, etwa für zentrale Funktionen, IT-Services oder standortbezogene Kosten. Jede Bewegung zwischen Pools und Zielobjekten bleibt nachvollziehbar, inklusive Zwischenschritten. Mehrstufige Modelle lassen sich aufbauen, ohne die Übersicht zu verlieren. So können Finanzteams sowohl operative Fragen zu einzelnen Kostenstellen als auch strategische Analysen zu Produkten oder Kundengruppen beantworten, ohne separate Datenwelten pflegen zu müssen.
Reporting, Analyse und lückenloser Audit-Trail
Ablauf der Kostenallokation mit Rosquive
Daten strukturiert einsammeln
Relevante Daten aus Buchhaltung, ERP und vorgelagerten Systemen werden identifiziert und über definierte Importpfade eingebunden. Validierungen prüfen Vollständigkeit und Struktur, bevor sie in Kostenpools überführt werden. So entsteht eine saubere Ausgangsbasis für alle weiteren Schritte im Allokationsprozess.
Regeln und Strukturen definieren
Kostenpools, Treiber und Zielobjekte werden im Modell abgebildet. Regeln legen fest, wie Aufwände von A nach B gelangen, welche Schlüssel gelten und welche Ausnahmen greifen. Jede Regel erhält eine Beschreibung und wird versioniert, damit spätere Anpassungen nachvollziehbar bleiben.
Berechnung und Tests durchführen
Ergebnisse bereitstellen und nutzen
Ergebnisse werden als Buchungsvorschläge und Berichte bereitgestellt. Exporte versorgen bestehende Systeme, während Dashboards und Auswertungen für Management, Controlling und Revision nutzbar sind. Anpassungen an Regeln oder Treibern fließen kontrolliert in die nächsten Perioden ein.
Vorteile für Finanz- und Controllingteams
Fokus liegt auf konfigurierbaren, gut dokumentierten Abläufen, die komplexe Verteilungen beherrschbar machen und Prüfungsanforderungen strukturiert adressieren.
Unterstützung für mehrere Einheiten
Mehrere Gesellschaften, Kostenstellen, Projekte und Produkte werden in einem konsistenten Modell abgebildet. Interne Leistungsverrechnungen und konzernweite Umlagen bleiben nachvollziehbar, auch wenn Strukturen wachsen oder sich ändern.
Governance und Nachvollziehbarkeit
Jede Änderung an Regeln, Treibern und Einstellungen wird protokolliert. Freigaben, Rollen und Berechtigungen sorgen dafür, dass Verteilungen reproduzierbar bleiben und Prüfpfade klar erkennbar sind, sowohl intern als auch extern.
Interne Services verursachungsgerecht verteilen
IT-Chargebacks und Shared Services
Kostenstrukturen transparent aufschlüsseln
Cost-to-Serve und Projektkalkulation
Für viele Organisationen wird die Frage nach Kosten je Produkt, Kunde oder Service zentral. Die Plattform ermöglicht, direkte und indirekte Aufwände über Kostenpools und Treiber in Richtung dieser Zielobjekte zu führen. Direkte Kosten fließen unmittelbar, indirekte Anteile werden über definierte Umlageschlüssel ergänzt. Unterschiedliche Szenarien, etwa alternative Treibermodelle oder geplante Strukturänderungen, lassen sich parallel rechnen und vergleichen. Ergebnisse werden in Berichten bereitgestellt, die Drill-down bis zur Buchungsebene erlauben. So entsteht ein Bild, das nicht nur Gesamtaufwände zeigt, sondern die dahinterliegenden Verteilungsschritte sichtbar macht und Entscheidungsgrundlagen für Anpassungen liefert.
Erfahrungen aus der Nutzung der Kostenallokationsplattform
-
Julia Hartmann
Leitung Controlling
Die Plattform hat den Blick auf Kostenallokation verändert. Statt nur Endergebnisse zu sehen, lässt sich heute jeder Schritt vom Ursprungsbeleg bis zum Projekt nachvollziehen. Szenarien helfen, alternative Treibermodelle zu testen, ohne produktive Einstellungen zu berühren. Das schafft eine bessere Grundlage für Entscheidungen, auch wenn natürlich weiterhin fachliche Abwägungen erforderlich sind. Besonders geschätzt wird die klare Struktur der Berichte und der Audit-Trails.
- Michael Krüger
Head of Finance Operations
In der Gruppe war lange unklar, wie sich bestimmte zentrale Kosten genau auf die einzelnen Einheiten verteilen. Mit Rosquive konnten Kostenpools, Treiber und Regeln so abgebildet werden, dass jede Gesellschaft ihre Sicht erhält und die Gesamtlogik dennoch konsistent bleibt. Prüfungen verlaufen strukturierter, weil Dokumentation und Berechnungspfad in der Plattform vorliegen. Natürlich ersetzt das keine saubere Datenbasis, aber es macht deren Einsatz deutlich wirkungsvoller.
- Sabine Lehner
- Group Controller